Home Verein Ziele Archiv Kontakt
Grundsteuer drastisch erhöht

 

Grundsteuern drastisch erhöht - Parteien verteuern Wohnen

PRO Stadtbergen fordert Rücknahme der Grundsteuererhöhungen

Gegen die Stimmen von PRO Stadtbergen haben CSU, SPD, Grüne und Freie Wähler beschlossen, die Grundsteuern drastisch zu erhöhen und haben damit die Wohnnebenkosten für Mieter und (selbstnutzende) Eigentümer in die Höhe getrieben.

Der Hebesatz für die Grundsteuer B (Wohnen) beträgt nach der drastischen Erhöhung jetzt 445 v.H. Dies ist die 3. Erhöhung innerhalb von 3 Jahren.

Damit ist Stadtbergen trauriger Spitzenreiter im Landkreis Augsburg.

Die Grundsteuer beträgt nun teilweise das 3-fache wie bisher oder sogar noch mehr und trifft viele Bewohner hart.

In der entscheidenden Sitzung am 24.10.2024 wollte die SPD (!) den vorgeschlagenen Hebesatz sogar noch weiter erhöhen! Gleichzeitig verkündet sie als wichtiges Ziel die "Schaffung von bezahlbarem Wohnraum". Die Grundsteuererhöhung bewirkt jedoch genau das Gegenteil!

Auch CSU und Grüne stimmten der Erhöhung zu, ebenso die Freien Wähler. Die Freien Wähler behaupten nun, "die Stadtverwaltung" habe die Grundsteuern erhöht und tun so, als hätten sie nichts damit zu tun. Die Erhöhung haben aber ihre eigenen Stadträte beschlossen! Der Slogan "Machen statt reden" müsste eher heißen "Grundsteuer erhöhen, aber nicht darüber reden".

Es geht aber noch krasser: Die Freien Wähler schreiben zum Thema Grundsteuererhöhung: "Leider zeigt das Verhalten der politischen Entscheidungsträger von Stadtbergen eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber den finanziellen Belastungen, die sie ihren Bürgern auferlegen." Das gilt natürlich für ihre eigenen Stadträte, die das so beschlossen haben. Die Freien Wähler dazu weiter: "Es ist an der Zeit, dass die Bürger von Stadtbergen von ihren politischen Vertretern Rechenschaft einfordern ..." Das sehen wir auch so!

PRO Stadtbergen stimmte als einzige Fraktion im Stadtrat gegen die Erhöhung.

Stadtrat Günther Oppel: "Dies würde eine weitere Mehrbelastung für die Bürger bedeuten und die Sparanreize bei der Stadt mindern. Das lehnen wir ab."